Haltepunkt Bad Friedrichshall Süd geht 2026 nicht in Betrieb
Bahn informiert über Fortschritte und neuen Inbetriebnahmetermin, sobald belastbare Planungen vorliegen
Die DB InfraGO kann den neuen Haltepunkt Bad Friedrichshall Süd nicht wie geplant 2026 in Betrieb nehmen.
Voraussetzung für das Halten von Zügen ist der Einbau neuer Signale an der Station und auf der Strecke Neckarsulm–Bad Friedrichshall. Die dafür erforderlichen Arbeiten können nicht wie in den Planungen vorgesehen in diesem Jahr ausgeführt werden. Grund hierfür sind umfangreichere Planungen sowie fehlende Fachkräfte und Bauunternehmen, die im notwendigen Zeitraum leider nicht zur Verfügung standen. Die DB InfraGO strebt an, die erforderlichen Maßnahmen 2027 umzusetzen. Dazu sind unter anderem neue Streckensperrungen erforderlich, die derzeit bundesweit abgestimmt werden. Die Bahn wird die Öffentlichkeit transparent über Fortschritte und einen neuen Inbetriebnahmetermin informieren, sobald belastbare Planungen vorliegen.
Die DB InfraGO bedauert die Verzögerungen sehr und unternimmt gemeinsam mit ihren Projektpartnern alle erforderlichen Maßnahmen, dass die Fahrgäste so schnell wie möglich von dem neuen Haltepunkt profitieren.
Der Haltepunkt Bad Friedrichshall Süd ist ein zentraler Bestandteil der Verkehrsanbindung an das Gewerbegebiet „Obere Fundel“ in Bad Friedrichshall. Dort wurde der Schwarz Digits Campus errichtet, wo 3.500 Mitarbeitende tätig sind. Ziel der Bahn ist es, sowohl die Mitarbeitenden von Schwarz Digits als auch Anwohnende durch eine moderne, nachhaltige Infrastruktur zu erreichen und den Straßenverkehrsknoten B27 zu entlasten. Um die Verkehrsströme effizient zu lenken und eine barrierefreie Anbindung des Haltepunktes an das Gewerbegebiet sowie an das örtliche Wegenetz zu gewährleisten, wird eine Geh- und Radwegbrücke von der Stadt Bad Friedrichshall errichtet.