Stadt Bad-Friedrichshall

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Aktuelle Nachrichten

Julius-Würth-Stiftung

Gelder für gemeinnützige und mildtätige Zwecke
 
Julius-Würth-Stiftung schüttet 60.000 Euro an Stadt, Diakonie und Caritas aus
 
Jährlich wiederkehrend schüttet die Stiftung finanzielle Mittel zur Unterstützung von Personen des örtlichen Umfeldes (Stadt Bad Friedrichshall und Umgebung) aus, die infolge ihres körperlichen, geistigen oder seelischen Zustandes auf die Hilfe anderer angewiesen sind sowie zur Unterstützung von einkommensschwachen Personen. Zu gleichen Teilen wird das Geld an die Stadt Bad Friedrichshall, Diakonie und Caritas ausgezahlt. Insgesamt sind es in diesem Jahr 60.000 Euro, wovon die Stadt 20.000 Euro erhält.
 
Ulrich Keitel, Stiftungsvorstand betont, dass die Stiftung trotz schweren Zeiten in der glückliche Lage sei, gutes zu tun. Auch Joachim Vianden, Geschäftsführer des Eisenwerks Würth freue sich, dass trotz der schweren Lage in der Automobil- und Maschinenbaubranche im Sinne der Stiftungsgründerin Irene Würth wieder Spenden verteilt werden können.
 
Die Stadt Bad Friedrichshall, so betonte Bürgermeister Frey, versuche immer möglichst ein breites Angebot zu unterstützen. 20.000 Euro stehen der Stadt zur Verfügung, die wie folgt ausgezahlt wurden: je 500 Euro an die Anonymen Alkoholiker, die Behindertengruppe Vergissmeinnicht, an die Nachbarschaftshilfe und an „Frauenselbsthilfe nach Krebs“.
 
Die Suchtprävention e.V. erhält 3.000 Euro für ihre Aktivitäten, 1.000 erhält das Projekt „Malort an der Grundschule Plattenwald“, 1000 Euro gehen an das Projekt KiFa, Plattenwald und 1.500 Euro erhält die Schulsozialarbeit Bad Friedrichshall.
 
Mit 4.000 Euro werden die Kleiderbörse und der Tafelladen unterstützt, 1.000 Euro gehen an den Verein Waldkinder und die AWO Kinderfreizeit erhält ebenfalls 1.000 Euro, da dort auch viele Bad Friedrichshaller Kinder betreut werden. Je 1.500 Euro gehen an das Projekt Starke Partner vom Kindersolbad und an die Lebenswerkstatt für den Senioren-Begegnungsgarten und 2.500 Euro gehen an das DRK, Ortsgruppe Bad Friedrichshall.
 
Mit den 20.000 Euro, die an die Caritas Heilbronn-Hohenlohe gehen, werden laut Regionalleiter Stefan Schneider drei Felder unterstützt: Familien in schwierigen Lebenslagen, die Kinderstiftung Camian und die Pflege. Das Diakonische Werk unterstützt mit seinem Anteil weiterhin den Tafelladen in Bad Friedrichshall sowie das psychosoziale Beratungsangebot und die Suchtkrankenhilfe, so Geschäftsführer Karl Friedrich Bretz.
 
Hintergrund
 
Als Julius Würth 1914 die Leitung des Familienunternehmens übernahm, hat er früh den Weg für die heutige technologische Ausrichtung des Unternehmens geebnet, das sich weltweit als Markenhersteller von Metallstrahlmitteln einen Namen gemacht hat. Aber auch eine klare Wertehaltung, eine starke soziale Orientierung und Mitarbeiterfürsorge prägte sein Denken und Handeln. Seiner Tochter Irene hat er damit nicht nur ein Lebenswerk, sondern auch eine Philosophie hinterlassen. Dieses Erbe wird heute als Stiftung weitergeführt, die 1987 gegründet wurde und die Grundlage für den Fortbestand der Firma bildet und soziale Projekte fördert. Die jährlichen Erträge gehen zu je einem Drittel an die Stadt Bad Friedrichshall, das Diakonische Werk für den Stadt- und Landkreis und an die Caritas, vorausgesetzt es sind gemeinnützige und mildtätige Projekte. Die 50 Mitarbeiter sind stille Gesellschafter und tragen somit zum Stiftungsertrag und zum gemeinnützigen Engagement bei.

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