Stadt Bad-Friedrichshall

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Aktuelle Nachrichten

Starkregenrisikomanagement Bad Friedrichshall

In den vergangenen Wochen haben Starkregenereignisse Deutschlandweit zum wiederholten Male zu katastrophalen Schäden geführt und es ist davon auszugehen, dass durch die Folgen der Klimaänderung zukünftig mit einer weiteren Häufung an Starkregenereignissen zu rechnen ist. Bereits die im Mai und Juni 2016 bei uns und in ganz Baden-Württemberg aufgetretenen Schadensfälle haben dazu beigetragen, dass die Gefährdung durch Starkregen („wild abfließendes Wasser“) ein mittlerweile stark beachtetes Thema darstellt und auch die Stadt Bad Friedrichshall vor neue Herausforderungen stellt.
 
Als Grundlage zur Bewertung der starkregenbedingten Überflutungsgefahren und –risiken dient ein ganzheitliches Handlungskonzept zur Minderung von Überflutungsschäden von Starkregen.
 
Für das Aufstellen dieses Starkregenrisikomanagement wurde die Stadt Bad Friedrichshall jetzt in das Förderprogramm des Landes Baden-Württemberg aufgenommen und erhält hierfür einen Zuschuss von 70 Prozent.
 
Die BIT Ingenieure aus Heilbronn wurden mit der Durchführung des Starkregenmanagement für die Kernstadt und alle Stadtteile beauftragt.
 
Die beauftragten Arbeiten werden gemäß dem Leitfaden „Kommunales Starkregenrisikomanagement in Baden-Württemberg“ und den darin vorgegebenen methodischen Standards durchgeführt. Die Entwicklung des kommunalen Starkregenrisikomanagementkonzepts vollzieht sich hiernach in drei Stufen:

  1. Hydraulische Gefährdungsanalyse (Starkregengefahrenkarten)
  2. Risikoanalyse
  3. Handlungskonzept zum Starkregenrisikomanagement


Das Ziel der Gefährdungsanalyse ist es, durch Anwendung eines hydrodynamischen, zweidimensionalen Simulationsmodells Starkregengefahrenkarten für folgende Szenarien zu erstellen:

  • ein seltenes,
  • ein außergewöhnliches und
  • ein extremes Abflussereignis.

Die Gefahrenkarten stellen die bei diesen Szenarien zu erwartenden Abflussverhältnisse und Überflutungszustände dar. Insbesondere zeigen sie die in besonderem Maße von Überflutungen betroffenen Areale auf.

Die Risikoanalyse zielt darauf ab, die besonders risikobehafteten Objekte und Anlagen zu identifizieren sowie die bestehenden Überflutungsrisiken zu bewerten und zu priorisieren. Hierzu werden die Gefahrenkarten gezielt ausgewertet, eine Ermittlung und Bewertung kritischer Objekte und Bereiche durchgeführt und Risikosteckbriefe für die von Überflutungen besonders betroffenen Risikoobjekte erstellt. Die Starkregengefahrenkarten werden zukünftig entsprechend fortgeschrieben.

Unter dem Link https://www.wbw-fortbildung.net/pb/site/wbw-fortbildung/get/documents_E1600523610/wbw-fortbildung/Objekte/PDFs/HWP/Downloads/Starkregenbroschuere.pdf
 „Starkregen – was können Kommunen tun“ erhalten Sie Informationen über von Starkregen ausgehende Gefahren und dessen Vorsorge.

Ebenso werden mit dem „Steckbrief für die Praxis“ (Link https://www.wbw-fortbildung.net/pb/site/wbw-fortbildung/get/documents_E-814284671/wbw-fortbildung/Objekte/PDFs/HWP/Downloads/Aktuelles/KliStaR-Steckbriefe.pdf  ) beispielhaft land- und forstwirtschaftliche Maßnahmen zur Stärkung des Wasser- und Bodenrückhalts erläutert.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Homepage-Seite der WBW Fortbildungsgesellschaft für Gewässerentwicklung mbH Baden-Württemberg oder beim TiefbauService Bad Friedrichshall, Saline 1, 74177 Bad Friedrichshall.

Kontakt

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Rathausplatz 1
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Telefon: 07136 / 832-0
Telefax: 07136 / 832-100

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Di 8.30 - 12.00 Uhr und 14.00 - 18.30 Uhr
Mi nach Terminvereinbarung
Do 8.30 - 12.00 Uhr und 14.00 - 16.00 Uhr
Fr 8.30 - 12.00 Uhr
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