Stadt Bad-Friedrichshall

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Aktuelle Nachrichten

Vorerst keine weiteren Modellprojekte im Land

Das Ministerium für Soziales und Integration hat uns darüber informiert, dass aufgrund der steigenden Infektionszahlen alle Anträge und Interessensbekundungen zu weiteren Modellprojekten, mit denen Öffnungsschritte unter anderem mittels eines Testkonzepts erfolgen sollen, vorerst zurückgestellt werden. Dies bedeutet, dass es auch in Bad Friedrichshall keinen Modellversuch geben wird. Den Link zur Mitteilung finden Sie hier


Hintergrund:

Oberbürgermeister und Bürgermeister der Region setzten sich für eine sichere Öffnungsstrategie ein und wendeten sich in einem Schreiben gemeinsam an Herrn Ministerpräsident Kretschmann, Frau Ministerin Hoffmeister-Kraut und Herrn Minister Lucha:

Sehr geehrter Herr Ministerpräsident, lieber Herr Kretschmann,
sehr geehrte Frau Ministerin, liebe Frau Hoffmeister-Kraut,
sehr geehrter Herr Minister, lieber Herr Lucha,

die Corona-Pandemie hat uns alle fest im Griff und wir danken Ihnen für Ihr Engagement zur Bewältigung dieser Krise. Unabhängig von den weiteren Beschlüssen von Bund und Ländern, bitten wir Sie, von den Ausnahmen § 20 der Corona-Verordnung Gebrauch zu machen. Die Bevölkerung und die Wirtschaft benötigen eine Perspektive und diese können wir „sicher“ bieten.

Was jetzt wichtig ist:

1. Corona-Schnellteststrukturen ausbauen, verpflichtend zu machen und einen Tagespass einzuführen.

2. Ergänzend sollte das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen in den Innenstädten verpflichtet werden, sowie die konsequente Kontrolle der AHA LA – Regeln.

3. Die Impfstrategie beschleunigen, vor allem im Hinblick auf ausreichend Impfstoff in 4-6 Wochen. In Ergänzung zu den Hausarztstrukturen bieten wir an, wo sinnvoll auch kommunale Impfzentren aufzubauen, um Massen schnell und effizient zu impfen. Dies sollte im Rahmen eines Katastrophenschutzmanagements und Einbezug aller staatlichen Institutionen erfolgen.

4. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich Kunden im Einzelhandel infizieren ist laut TU Berlin und anderen Institutionen sehr gering. Aus diesem Grund sprechen wir uns für eine Öffnungsstrategie losgelöst von einer reinen Inzidenzbetrachtung aus. Grundsätzlich soll der Zugang zu Geschäften/Handel, Bildungs-, Sozial- und öffentlichen Einrichtungen, Gastronomie, Kunst-und Kultureinrichtungen usw. ermöglicht werden, wenn ein Testnachweis (Tagespass) vorgelegt werden kann oder die betreffende Einrichtung einen Schnelltest als Zugangsvoraussetzung selbst vornimmt. Zudem soll eine Kontakterfassung in den Betrieben erfolgen. Eine weitere Möglichkeit stellt die Verwendung der Luca-App dar.

Ziel soll es sein, gerade in Zeiten steigender Inzidenzen weitere Öffnungsschritte „sicher“ zu ermöglichen. Unsere Teststrukturen sind vorhanden und könnten in Richtung eines verpflichtenden Tagestickets umgebaut werden. Zusammen mit der konsequenten Kontrolle der AHA LA Regeln bekommen wir diese Pandemie in den Griff und ermöglichen den Bürgern und der Wirtschaft eine wirkliche Perspektive. Lieber mit Einschränkungen alles öffnen, anstatt Existenzen zu ruinieren.

Gemeinsam können Land und Kommunen vor Ort akzeptable Möglichkeiten schaffen, die steigende Inzidenz umkehren sowie Wirtschaft und Bürgerschaft Perspektiven bieten. Bitte geben Sie uns die Möglichkeit, Sie hierbei zu unterstützen!

  • Bad Friedrichshall – Bürgermeister Timo Frey
  • Bad Mergentheim – Oberbürgermeister Udo Glatthaar
  • Bad Rappenau – Oberbürgermeister Sebastian Frei
  • Brackenheim – Bürgermeister Thomas Csaszar
  • Crailsheim – Oberbürgermeister Dr. Christoph Grimmer
  • Eppingen – Oberbürgermeister Klaus Holaschke
  • Künzelsau – Bürgermeister Stefan Neumann
  • Lauda-Königshofen – Bürgermeister Dr. Lukas Braun
  • Öhringen – Oberbürgermeister Thilo Michler
  • Neckarsulm – Oberbürgermeister Steffen Hertwig
  • Schwäbisch Hall – Oberbürgermeister Hermann-Josef Pelgrim
  • Tauberbischofsheim – Bürgermeisterin Anette Schmidt
  • Wertheim - Oberbürgermeister Markus Herrera Torrez

 

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