Stadt Bad-Friedrichshall

Seitenbereiche

  • wechselbild
  • wechselbild
  • wechselbild
  • wechselbild
  • wechselbild
  • wechselbild
  • wechselbild
  • wechselbild

Seiteninhalt

Aktuelle Nachrichten

Anpflanzverbot wegen Scharka-Krankheit

Allgemeinverfügung des Regierungspräsidiums Stuttgart für die Schutzzone um den Reiserschnittgarten auf dem Gebiet der Gemeinde Bad Friedrichshall, Gemarkung Duttenberg vom 16.01.2020, Aktenzeichen 33P-8240.00/27
 
Das Regierungspräsidium Stuttgart erlässt für die Schutzzone um den Reiserschnittgarten in 74177 Bad Friedrichshall (Gemarkung Duttenberg) als Allgemeinverfügung folgendes Anpflanzverbot:
 
1. In dem unter 2. abgegrenzten Gebiet wird für die Dauer von einem Jahr das Anpflanzen von Wirtspflanzen der Scharka-Krankheit untersagt.
 
Hierzu gehören Pflanzen folgender Obstarten:
 
Pflaume/Zwetschge
Pfirsich
Aprikose
Mirabelle
Reneclode
Nektarine
Schlehe
Blutpflaume
 
2. Abgrenzung der Schutzzone:
 
Das Anpflanzverbot gilt für folgende Grundstücke:
 
Schafwiese
Parz. Nr.: 4467, 4468
 
Dörrwiesen
Parz. Nr.: 4448 – 4466
 
Predigtwiesen
Parz. Nr.: 4353 - 4362
4364 – 4368
 
Ochsenwasen
Parz. Nr.: 4347, 4348, 4350 – 4352
 
Mühlwiesen
Parz. Nr.: 4344
 
Hasenknopf
Parz. Nr.: 4333 – 4340
 
Fronfeld
Parz. Nr.: 3554
 
Beim Heuchlinger Schloss
Parz. Nr.: 3556, 3505
 
Wollenberg
Parz. Nr.: 3525
 
Mühle Heuchlingen
Parz. Nr.: 3519/1, 3519/2, 3522, 3524
 
Gutsverwaltung Heuchlingen
Parz. Nr.: 3506
 
Wasen
Parz. Nr.: 3190
 
Büchlesäcker
Parz. Nr.: 2528, 2529, 3555/2
 
Jagstfelder Büchle
Parz. Nr.: 2500, 2548 – 2574
 
Hammeläcker
Parz. Nr.: 1452/1 - 1493/2
 
Straßenweingartäcker
Parz. Nr.: 1407 – 1451
 
Heuchlinger Feld
Parz. Nr.: 1348 - 1370
1378/1 - 1387
1339 – 1345
 
Gutgebiss
Parz. Nr.: 1253 – 1338
 
Fuchsklinge
Parz. Nr.: 2501 - 2527
1213 - 1221
1223/1 – 1252
 
Koppenrein
Parz. Nr.: 1198 - 1210/01
 
Begründung:
 
Der Reiserschnittgarten Bad Friedrichshall stellt landes- und bundesweit einen Schwerpunkt für die Anzucht leistungsfähiger und virusfreier Obstgehölze dar. Zusätzlich stieg in den letzten Jahren auch die Nachfrage inner- und außerhalb der Europäischen Union. Zur Erfüllung dieser Aufgabe und zum Schutz der aufgepflanzten Mutterbäume muss die Umgebung der Schnittgärten von Viruswirtspflanzen freigehalten werden. Das Anpflanzverbot dient dazu, das Risiko der Krankheitsübertragung zu minimieren und die Anforderungen der Anbaumaterialverordnung zu erfüllen.
 
Bei einem Auftreten von Scharka in Anzucht- und Kernquartieren muss die Abgabe von Edelreisern sofort eingestellt werden. Dies hat erhebliche wirtschaftliche Konsequenzen für die Obstgehölzbaumschulen und Obstbaubetriebe. Die Produktionsgrundlage dieser Betriebe wäre in Frage gestellt. Die Bereitstellung neuer Sorten, die Erhaltung von alten Sorten mit landeskulturellem Wert ist für Jahre nicht mehr gewährleistet und damit die Existenz des heimischen Erwerbs- und Liebhaberobstbaus gefährdet.
 
Rechtsgrundlage:
 
Das Pflanzenschutzgesetz § 6 Abs. 1 Nr. 1, 7, 9 in Verbindung mit § 3 der Verordnung zur Bekämpfung der Scharka Krankheit. Desweitern § 10 Abs. 2 und § 11 Abs. 2 der Verordnung über das Inverkehrbringen von Anbaumaterial von Gemüse, Obst- und Zierpflanzenarten (Anbaumaterialverordnung – AGZOV).
 
Rechtsmittelbelehrung:
 
Gegen diese Anordnung kann innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe Klage beim Verwaltungsgericht Stuttgart mit Sitz in Stuttgart erhoben werden.
 
gez.
Alfred Frey
 
Die vollständige Allgemeinverfügung des Regierungspräsidium Stuttgart liegt im Rathaus der Stadt Bad Friedrichshall, Foyer Erdgeschoss, während der üblichen Öffnungszeiten bis zum 28.02.2020 zur Einsicht aus

Kontakt

Kontakt

Stadtverwaltung Bad Friedrichshall

Rathausplatz 1
74177 Bad Friedrichshall

Telefon: 07136 / 832-0
Telefax: 07136 / 832-100

E-Mail schreiben

Öffnungszeiten

Rathaus Bad Friedrichshall
Mo - Fr 08:30 Uhr bis 12.00 Uhr
Mo + Do 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr
Di 14:00 Uhr bis 18:30 Uhr

Mittwochnachmittag geschlossen

weitere Öffnungszeiten

Wichtige Links

Impressum | Hilfe | Inhalt | Datenschutzerklärung
Schriftgröße